Drittes Lineup-Update: Diese KünstlerInnen spielen auf dem splash! Festival

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Es ist mal wieder Zeit für ein Lineup-Update! Die aufmerksamen unter euch, werden schon drei Announcements in unserer Spotify-Playlist, der man unbedingt folgen sollte, wenn man zu allererst von den neuen Acts erfahren möchte (oder sich einfach die Vorfreude auf Juli erhöhen möchte), erkannt haben. Jetzt gibt es aber noch eine riesige Lawine an weiteren Acts!

Döll

Fünf Jahre nach „Weit entfernt“ erscheint Döll plötzlich wieder auf der Bildfläche und deshalb natürlich auch auf der splash!-Bühne. Mit seinem Solo-Debütalbum „Nie oder jetzt.“ katapultiert er sich in die Herzen der Rapfans und entgegen seines Underdog-Images auch in die Charts. Den Darmstädter als Debütanten zu bezeichnen fühlt sich allerdings falsch an – Döll muss sich kein Standing mehr erkämpfen, stattdessen bricht er auf „Nie oder jetzt.“ mit den Illusionen des Rapper-Daseins und überzeugt durch fast schon unbequeme Ehrlichkeit. Mehr brutale Ehrlichkeit von Döll gibt’s übrigens auch im splash! Mag Interview.

Tua

Sein im März erscheinendes, selbstbenanntes Album wird von Musiknerds seit mindestens zehn Jahren erwartet – damals erschien sein Album “Grau”, welches für viele HörerInnen bis heute einen Gamechanger darstellt. Der begabte Songwriter, Produzent und Musiker beehrt in diesem Jahr die Stadt aus Eisen ohne seine Bandkollegen von den Orsons, dafür aber mit gewohnt viel Textfinesse, musikalischer Genialität und Gefühl. Mehr über Tuas Schaffen erfahrt ihr im splash! Mag Interview.

Jay Rock

„Redemption“ naht. Der aus Los Angeles stammende Rapper Jay Rock stattet dem Splash! Festival 2019 einen Besuch ab. Nach einem schweren Motoradunfall kehrt er 2018 wieder zurück ins Game und kommt mit seinem dritten Studioalbum „Redemption“ an – mit Tracks wie „Trap Out“, „Kings’s Dead“ mit Future oder „WIN“ hat er uns direkt wieder für sich gewonnen. Wir können es kaum erwarten, Jay Rock in wenigen Monaten auf die splash!-Stage steppen zusehen.

LGoony

Ein splash! ist mittlerweile kein splash! mehr ohne Dauergast (sowohl ganz bescheiden auf dem Zeltplatz als auch auf der Bühne) LGoony, der jährlich auch gerne mal mehrere Auftritte hintereinander hinlegt. Dieses Jahr hat sich der Kölner mit seinem neuen Album „Lightcore“ und seiner dazugehörigen, gleichnamigen Tour schon ordentlich warm gespielt. Der Sommer wird trotzdem eiskalt.

Plusmacher

Der Plus zum Macher aka der Macher mit dem Plus aka der Plusmacher beehrt uns mal wieder auf dem splash! Festival – nicht zuletzt um sich um unseren grünen Daumen zu kümmern. Auf Ferropolis wird Plusmacher Songs aus seinem letzten Album “Hustlebach”, bekannte Hymnen und bestimmt einiges an neuem Material, so wie es seine bisherige Hustler-Mentalität bewiesen hat, zum Besten geben. Wenn er sich gerade nicht um Geschäfte kümmert, zockt er übrigens gerne mit uns Tekken 3.

Reezy

Macht euch gefasst auf einen der Newcomer des Jahres. Nachdem Emoji-Enthusiast Reezy auf seinen letztjährigen Tapes “feueremoji” und “tropfenemoji” den Zeitgeist perfekt einfangen konnte, startet er 2019 richtig durch. Ein Halt auf seiner Erfolgreise wird Ferropolis sein.

Young Thug

Muss man noch Worte verlieren über einen der schillerndsten und inspirierendsten Rapper unserer Zeit? An Thuggers Lippen hängt eine ganze Generation. Young Thug ist zweifellos jemand, der jegliche HipHop-Konventionen gesprengt hat – Ob er klassischen Geschlechterrollen trotzt, sich mit seinen Outfits die Bezeichnung Fashion-Ikone verdient oder Melodien und verzerrte Delivery über die Lyrics stellt. Young Thug ist ein Künstler, der weit über die HipHop-Welt hinaus strahlt und Teil der Popkultur des 21. Jahrhunderts geworden ist. Wir reiben uns jetzt schon die Hände und können kaum erwarten, bis wir die Slime Season auf der splash! 22 Bühne zu hören bekommen.

OG Keemo

Mit der „Neptun EP“ legt der Mannheimer und bei Chimperator gesignte Rapper 2017 den Grundstein seiner Karriere und liefert seitdem stetig ab. Gemeinsam mit seinem Beatvirtuosen Funkvater Frank kommt es zu einer interessanten und frischen Mischung aus BoomBap und (T)rap mit abwechselnd aggressivem und entspanntem Flow. Letztes Jahr durften wir ihn schon willkommen heißen. Da wir so überzeugt waren, laden wir ihn direkt ein zweites Mal ein. Zum zweiten Mal in Folge dürfen wir OG Keemo auf dem Splash! willkommen heißen – diesmal mit “Skalp” im Gepäck.

Fatoni

2018 war in vielerlei Hinsicht ein ziemlich trauriges Jahr. Das lag mitunter daran, dass Fatoni uns nach seinem letzten Mixtape „Im Modus“ und dem Kollaboprojekt mit Mine („Alles Liebe nachträglich“) für das letzte Jahr keinen humoristischen Wegbegleiter geliefert hat. Umso größer ist die Vorfreude auf den splash!-Auftritt des bekanntlich besten deutschen Rappers der Welt.

Ahzumjot

Und noch ein splash!-Dauergast! Ahzumjot, der jedes Mal ein Garant ist für einen mega Live-Turnup, durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen. Ob er bekannte Banger, Songs aus seiner „RAUM“-Playlist oder vielleicht auch ganz neues Material zum Besten geben wird, müsst ihr selbst im Juli auf Ferropolis rausfinden.

MadeinTYO

From Tokyo, to Atlanta, to Gräfenhainichen. MadeInTYO wurde 2017 zu einem der XXL-Freshmen gekürt – zu Recht. Mit “Uber Everywhere” brachte er uns den Überhit 2016 und legte dieses Jahr mit seinem Debüt-Album “Sincerely, Tokyo” weitere Classics wie “Ned Flanders” nach und sicherte sich damit nicht nur für immer einen Platz in der HipHop-Welt, sondern katapultiert sich damit auch direkt per Uber auf unsere splash!-Bühne.

Saweetie

Saweeties Erfolgsgeschichte ist zwar kurz, aber dafür ziemlich steil: Ihre 2017 releaste Debütsingle “Icy Girl” ist ein verdammter Hit und hat mittlerweile 70 Millionen YouTube-Klicks. Damit hat sie sich auch direkt ein Signing bei Warner Bros eingetütet um im Mai 2018 ihre erste EP “High Maintenance” nachzulegen. Im Sommer kommt die Eiskönigin aus Kalifornien nun endlich nach Ferropolis.

Credibil

Mit seinem im Dezember erschienenen Album hat der Frankfurter einen Schritt in eine neue Richtung gewagt. Was bleibt, ist Credibils Talent, die Roughness der Straße an Emotionalität zu knüpfen ohne sich dabei in scheinheiliger Ghetto-Romantik zu verlieren – dies erscheint nun in einem neuen musikalischen Gewand. An den eingängigen, melodischen Tracks scheiden sich mit Sicherheit die Geister seiner Hörerschaft, doch „Semikolon“ lässt zweifelsohne eine energiegeladene Liveshow erahnen. Dass Credibil nicht nur deep, sondern auch extrem witzig kann, hat er z. B. in unserem Punchline Quiz bewiesen.

Scarlxrd

Nachdem er 2016 seine ersten Tracks veröffentlichte, startete der Scarlxrd gnadenlos mit seinem Genre-zerfetzenden Mix aus Grime, Hardcore und Trap durch. Seine unaufhaltsame Fahrt Richtung Spitze erreicht ihren Höhepunkt im Sommer auf dem splash! 22, wenn er uns mit seinem neuesten Projekt einen „Heart Attack“ verpasst.

J.I.D

Auch der bei Dreamville und Interscope Records gesignte Künstler J.I.D, welcher ein Part des Spillage-Village-Kollektivs aus Atlanta ist – zu welchem unter anderem auch Rap-Kollegen wie Johnny Venus und Doctur Dot (Earth Gang) oder 6LACK gehören – beehrt uns dieses Jahr auf dem splash!. 2017 erschien sein Debutalbum „The Never Story“ und 2018 folgt sein zweites Album „DiCaprio 2“, auf welchem er sich auch Features mit niemandem geringeren als A$AP Ferg in „Westbrook“ oder seinem Labelboss J. Cole in „Off Deez“ liefert. Überzeugt euch selber, wenn J.I.D im Juli zum ersten Mal die splash!-Bühne betritt. Die Wartezeit verkürzt unser Punchline Quiz mit ihm.

SSIO

Wer kommt zum nächsten splash? SSIO! Ja, der SIM-Karten-Rausholer und Stiernacken-MC verlässt erneut sein geliebtes Bonn, um in Gräfenhainichen unseren HipHop-Arm zu trainieren und das Kopfnicken zu perfektionieren. Nach seinem letzten splash!-Auftritt dürfte wohl allen klar sein, dass unser Lieblingssprücheklopfer wieder realen Turn-Up liefert.

YBN Cordae

Es gibt kaum einen Rapper der von den OGs und der Newschool gleichermaßen Respekt gezollt bekommt. Es gibt auch aber auch kaum einen Rapper, der so geschickt beide Welten vereint. YBN Cordae bildet mit YBN Nahmir und YBN Almighty das YBN-Kollektiv. Mit seinen reflektierten Texten und seiner lyrischen Finesse bringt er den modernen Backpack-Flavour in die Stadt aus Eisen.

Yxng Bane

Yxng Banes Aufstieg begann auf SoundCloud – Nachdem seine Playzahlen stetig in die Höhe schossen, nahm er sich vor, es mit der Musik ernsthaft zu versuchen. Mit dem Remix zu Ed Sheerans “Shape Of You” und dem Track “Rihanna” ist Bane 2017 mehr als nur viral gegangen ist und hat damit auch die letzten Zweifler überzeugt. Gekonnt mischt der East-Londoner verschiedenste Einflüsse und lässt diese in seine Musik gleiten – Am wohlsten fühlt er sich aber in einer Mischung aus Dancehall, R&B und straightem Rap. Auf dem splash! 22 wird er uns beweisen, wie verdammt gut sich dieser Sound zum Abfeiern eignet.

Future

Ja, ihr lest richtig, der Trap-Gott schlechthin nimmt den weiten Weg aus Atlanta nach Ferropolis auf sich. Was soll man zum Autotune-Virtuosen Future noch sagen, man würde sich eh nur in Superlativen verrennen. Seine letzten fünf Alben schossen direkt an die Spitze der US-Charts und sein Künstlername ist Programm. Kaum ein Rap-Künstler schaffte es die Szene weltweit so zu beeinflussen und gleichzeitig die tieftraurigsten Themen zu den größten Trap-Bangern zu verwandeln. Wir rollen schon mal den lila Teppich aus.