Unsere acht Favoriten auf der Berliner Fashion Week

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Flo Hettenbach, unser Mann für Mode, war auf der Bright und Seek unterwegs, um die spannendsten Brands der nächsten Saison zu finden. Das hat er gefunden:

Zanerobe

Die Brand Zanerobe wurde bereits vor 15 Jahren in Sydney, Australien gegründet und hat sich in den letzten Jahren stark in Richtung Premium Streetwear entwickelt. In der aktuellen Kollektion finden sich viele Tech-Einflüsse und neue Materialien wie Stretch, sowie hochwertige japanische Stoffe, neue Schnitte und Designs. Die Marke ist bis jetzt noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich, aber wir sind uns sicher, dass sich das bald ändern wird.

X-Large

X-Large wurde bereits 1991 in Los Angeles gegründet und zählt zu den Urgesteinen unter den Streetwear-Brands. Die Marke erlebt momentan vor allem in Japan ein starkes Comeback. Zum bald anstehenden 25-jährigen Bestehen steht für nächstes Jahr neben einigen Kollaborationen u.a. auch der Release eines eigenen Buchs über die Geschichte von X-Large an. Für die aktuelle Kollektion hat X-Large ein eigenes Camo-Pattern entwickelt.

Ambivalent

Die Berliner Brand Ambivalent ist genau in der Grauzone zwischen Skate- und High Fashion angesiedelt und sticht durch seine klaren Designs aus der Masse an neuen Brands heraus. Die Wurzeln der Marke sind visuell in Kunst, Design und Architektur aber auch ganz klar im Skateboarding angesiedelt. So hat sich das Team hinter Ambi – wie die Brand unter Freunden auch genannt wird – ausschließlich beim Skaten kennen gelernt. Unter der Hand wird die Marke in den entsprechenden Kreisen bereits im gleichen Atemzug mit einigen der großen, internationalen Brands genannt. Und wer in Berlin außerhalb der Touri-Clubs unterwegs ist, wird auch das eine oder andere Ambi-Shirt zu Gesicht bekommen.

Daily Paper

Daily Paper ist eine junge Brand aus Amsterdam, die in ihren Designs den kulturellen Hintergrund der einzelnen Gründer der Brand aufgreift und mit zeitgenössischer europäischer Mode kombiniert. Während sich viele Marken am aktuellen Zeitgeist orientieren, schafft es Daily Paper, weiterhin neue Akzente zu setzen und ist auch außerhalb der Mode tief in der europäischen Kreativszene verwurzelt. Der beste Indikator hierfür? Die jetzt schon legendäre Daily Paper X Soulection Coach Jacket.

Olaf Hussein

Eine weitere Brand aus Amsterdam, die wir jedem ans Herz legen, der es etwas cleaner und progressiver mag, ist Olaf Hussein. Mit viel Liebe zum Detail, starken Konzepten und einem beeindruckenden Verständnis von Mode und Design, hat es Olaf in den letzten Jahren in den Fokus zahlreicher Tastemaker geschafft. Wer die Brand um den Gründer Olaf bereits live erlebt hat, weiß: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Designs auf einem Laufsteg sehen werden.

Han Kjøbenhavn

Han wurde ursprünglich 2008 als reines Label für Sonnenbrillen gegründet, hat sich aber dank der cleanen Designs und hohen Qualität innerhalb kürzester Zeit zu einer der neuen, aufstrebenden Brands entwickelt. Mit eigenen Läden in Kopenhagen, Paris und New York hat sich Han Kjøbenhavn bereits direkt an den Hotspots der internationalen Mode fest positioniert.

New Black

Die schwedische Marke New Black mit Sitz in Stockholm wurde bereits 2011 gegründet und hat sich seitdem einen festen Platz unter den europäischen Brands aufgebaut. Während die erste Kollektion noch ausschließlich aus ein paar bedruckten Shirts bestand, umfasst die Kollektion mittlerweile alles von Indigo-Sweatpants zu Windbreakern. Als eine der wenigen Brands bietet New Black auch einige Pieces für Mädels an.

Arternative

Wer sich mit Mode befasst, wird zwangsläufig über die beeindruckend hohe Dichte an Designern aus Antwerpen stolpern. Arternative schafft es, diesen Fashion-Einfluss mit seinen Wurzeln in Sportswear gekonnt zu einer eigenständigen Bildsprache zu kombinieren. Mit seinen klar strukturierten Designs und seiner engen Verbundenheit zu Antwerpen hat es die Marke innerhalb kürzester Zeit zu einem beachtlichen Standing gebracht.