Throwback-Turn-Up: Prinz Porno live @ splash! 18
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Throwback-Turn-Up: Prinz Porno live @ splash! 18

Throwback-Turn-Up: Prinz Porno live @ splash! 18

Von der Chartlist in den Probraum zurück: Prinz Pi legte im Jahr 2015 die Kreiszahl in seinem Künstlernamen ab, um sich auf die alten Erwachsenenfilm-Tage zurückzubesinnen. Prono kam zurück und das splash! 18 sollte es ihm danken.

Juli 2015. Das umstrittene „PP = MC²“ – für die einen eine Rückbesinnung auf die lange verloren geglaubten Tape-Tage, für anderen ein öder Rechtfertigungs-Move – war gerade erschienen und der Sommer mit dem leichtfüßigen Street-Anthem“Chillig“ programmatisch untermalt worden. Dass Prinz Pi überhaupt noch einmal etwas produzieren würde, das sich weder im großmütigen Pop-Pathos, noch mit aufwendiger Kleinkunst-Mühe in die Radio-Playlists shuffelt, hatten weder Die-Hard-Fans, noch Teenie-Anhänger vermutet. Und doch sollte der Prinz alle Bettelknaben eines Besseren belehren. Vielleicht ist es den letzten Skeptikern erst auf dem splash! 18 wirklich bewusst geworden, was Friedrich Kautz mit seiner 90er-Rap-Hommage aus der Musikmaschine von Max Mostley eigentlich anvisiert hatte: Rap in Reinform. Rap für Rap. Rap für die Bühne.

Zumindest die Herscharen von Alt- und Neu-Fans vor der Aurba Stage zeigten an diesem Samstag im Jahr 2015, das Throwback nicht immer sentimentale Nostalgie bedeuten muss, sondern mit knochigem Bumm-Tschakk und klassischem Live-Rapping die Old-School-Abrissbirne entstauben und zum Glänzen bringen kann. Es war ein Comeback, wie man es sich nur wünschen konnte. Der legendäre Prinz Porno-Auftritt vom splash! 18 nun endlich in voller Länge!

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