Producer-Wunderkind Kuso Gvki mit „Cinammon“
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Producer-Wunderkind Kuso Gvki mit „Cinammon“

Producer-Wunderkind Kuso Gvki mit „Cinammon“

Der ganz normale Teenager zockt 2017 X-Box und N64 (letzteres, weil nice und retro), kifft mit den Homies – und er baut Beats (oder er rappt). Auch der 16-jährige Kuso Gvki (man ruft ihn Kuso Gaki) produziert Beats – und zwar auf verdammt hohem Niveau. Wir präsentieren das Video zu seinem Instrumental-Track „Cinammon“, auf dem er den Beatmaker-Kollegen Apfel featurt.

Die Berlin-Freiburg-Connection Jungs aus der Schaft hat den Jungen aus Düsseldorf entdeckt und pressen nun dessen Beats erstmals auf Vinyl. Klangästhetisch hört man dem Sohn zweier Japaner seine Soundcloud-Sozialisation deutlich an. Obskure Samples (gerne auch aus der Heimat der Eltern), schwere 808-Percussion und düstere Subbässe definieren den Sound von Kuso. Im Video tritt der Schüler nur mit Maske in Erscheinung – dabei handelt es sich um eine japanische Nō-Theatermaske der Art Ko-Omote, die normalerweise von Frauen getragen wird. Ja, auch das kleine bisschen Verwirrspiel und Geheimnistuerei gehört zum Soundcloud-Universum dazu. Dazu kann der Junge (natürlich) auch ausgezeichnet zeichnen (siehe Insta und sein Cover) und sportet stilsicher die hübschen Klamotte der Jungs-aus-der-Schaft-Kumpels von Portra. Wir halten fest: Solche Teenager dürfen gerne die musikalische HipHop-Zukunft gestalten.

Kuso Gvkis selbstbetiteltes Debüt (limitiert auf 100 Platten) darf man sich natürlich gern bei HHV bestellen.

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