Juicy Gay in „Borken Calling“ – Eine Dokumentation
Artikel teilen

Juicy Gay in „Borken Calling“ – Eine Dokumentation

Juicy Gay in „Borken Calling“ – Eine Dokumentation

Wer ist Juicy Gay? Um das herauszufinden, haben wir ihn ein Wochenende in seiner Heimatstadt Borken begleitet. Also in der Kleinstadt, in der er seinen Alltag lebt, wo er seine Ausbildung macht und wo er im Kinderzimmer bei seinen Eltern Musik produziert. Festival-Auftritte vor tausenden Menschen, wie beim splash!, oder Konzerte in ganz Deutschland erscheinen dort auf einmal wie ganz weit entfernte Tagträume eines Jungen aus dem Kaff. Tatsächlich sind beide Welten Teil seiner Realität.

Als sich vor drei, vier Jahren ein heute absurd anmutender und inzwischen stark abgeebbter Verehrungskult um Weirdo-Rapper Money Boy entwickelte, war Artur Rudt, der Junge aus Borken, mittendrin in der Internet-Blase, die einen Hype auslöste, der bis heute unter dem Schlagwort „Cloud Rap“ anhält. Mit seinem bizarren Künstlernamen stach er natürlich heraus: Inmitten der „No Homo“-Schreier des Swag Mobs war er auf einmal der schwule Rapper, der über das Schwul-sein rappte. Lange Zeit wurde seine Sexualität diskutiert – und es wurde diskutiert, wie absurd es ist, die Sexualität eines Rappers zu diskutieren. Dass sich zeitgleich zu diesen Nebenschauplätzen ein Künstler entwickelte, der einen eigenen Sound, eine eigene Vortragsweise und eine ganz besondere Sicht aufs Leben hat, wurde viel zu oft wegignoriert und er als reiner Trash abgetan.

Wir wollten Arthur kennenlernen und wissen, warum er diesen schwulen Rapper erschaffen hat? Wie ist sein Leben, wenn er auf keiner Bühne steht? Wie hat er sich als Künstler entwickelt, bevor er als Juicy Gay zum Internet- und Twitter-Phänomen avancierte. Herausgekommen ist eine oft witzige, aber auch nahegehende Dokumentation, die viel davon erklärt, was Artur Rudt und sein Alter Ego Juicy Gay ausmachen.

Nächstes Video

Ammo, Jaes und Dufsen entführen uns auf die düstere Seite der Karnevalsstadt

Channels

Populär

Neu