Fruity Loops: Hunney Pimp rollt „Kiwi“ (splash! Mag TV Premiere)
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Fruity Loops: Hunney Pimp rollt „Kiwi“ (splash! Mag TV Premiere)

Fruity Loops: Hunney Pimp rollt „Kiwi“ (splash! Mag TV Premiere)

Nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein: Hatte man den österreichischen (Noch-)Geheimtipp Hunney Pimp mit ihrem Debüt „Zum Mond, aber spätestens seit „dieser kriag“ zunächst in eine schwermütige Liebeskummer-Rap-Ecke einsortieren wollen, hat (Ex-)Maddah Ra auf ihren neuen Tune „Kiwi“ zwei Therapieformen gegen Schwarzmalerei gefunden: Killer-Raps und „Killer-Weed“.

„Mein Leben ist mittlerweile stabil“, verriet die grazile Wahl-Wienerin Ende 2016 einem Interview. Circa sechs Monate nach dem umjubelten „Zum Mond“, das sich zwischen nachtblauem Weltschmerz und synthetischem Grenzgängertum als eine Art deutscher Rap-Variante der frühen SZA vorstellte, swaggert sich Hunney Pimp mit der charmant-cloudigen Orgel-Overtüre „Kiwi“ in das neue Jahr. Ihre durchweg „verschähmte“ Halluzinations-Delivery paart sich hier nicht mehr nur mit beklemmender Melancholie, sondern vor allem mit Attitüde und jeder Menge Liebe für Rauchschwaden. Auch wenn das instrumentale Fundament abermals aus der digitalen Wühlkiste stammt, hat die Oberösterreicherin uns bereits den Titel ihres kommenden, hauptsächlich von ihrem Haus-und-Hof-Produzenten Melonid fabrizierten Albumdebüts verraten: „Schmetterlinge“, das im Sommer folgen soll. Angesichts solcher Couchtisch-Hymnen wie „Kiwi“ dürften sich dann auch bald so einige von diesen im Bauch deutscher Rap-Fans tummeln. Eine splash! Mag TV-Premiere.

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