Dame: „Meine Gaming-Songs haben mich gebrandmarkt.“
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Dame: „Meine Gaming-Songs haben mich gebrandmarkt.“

Dame: „Meine Gaming-Songs haben mich gebrandmarkt.“

Eine merkwürdige Situation, die da auf dem letzten splash! entstand: Dame reißt seinen Auftritt ab, die Fläche vor der Aruba Stage ist voll, alle Hände oben, die Crowd rezitiert kollektiv Hook um Hook, während ein paar Meter abseits ein paar sichtlich verwirrte Szeneheimer rumstehen und sich wundern: Wer zum Teufel ist dieser Rapper? Und warum kennen die Kids den alle?

Wie der MC aus dem österreichischen Salzburg es bewerkstelligt hat, Klicks im zweistelligen Millionenbereich an beinah allen Institutionen der Rap-Szene vorbeizuschmuggeln, ist einerseits ein wenig mysteriös, andererseits auch simpel zu erklären. Denn die beiden Songs, mit denen Dame vor bald fünf Jahren ins Rampenlicht des Internets trat, waren zwar astreine Rap-Stücke, aber thematisch mal so gar nicht im typischen Szene-Inzest angesiedelt: „12 Millionen“ behandelt „World of Warcraft“, „Pave Low“ dreht sich um „Call of Duty“ – und beides sind mittlerweile Kult-Songs in der Gaming-Welt. Warum die HipHop-Medien ihn so lang ignorierten, wie es um sein neues Album „Straßenmusikant“ steht und dass er eigentlich so gar kein Gaming-Nerd, sondern vor allem Rapper ist, das erklärt er im Interview mit Marc Leopoldseder.

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