Afropolitan Dreams: Camukinyi gehen auf Reisen
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Afropolitan Dreams: Camukinyi gehen auf Reisen

Afropolitan Dreams: Camukinyi gehen auf Reisen

„Wenn jemand für mich eine „letzte Warnung“ ausspricht, ist das halt ultimativ. Das ist einfach nicht mein Credo, auch nicht musikalisch.“, Camukinyi sind sicherlich keine Neuauflage der Brothers Keepers, wie Camufingo jüngst in unserem Interview betonte. Aber ähnlich wie einst Xavier Naidoo, Torch und Konsorten wollen auch Camufingo, nach Angola emigrierter Potsdamer, und Leila Akinyi, nach Köln immigrierte Kenianerin, auf schwarze Probleme in einer weiß dominierten Gesellschaft aufmerksam machen.

Die dritte Single aus der „Morgenkämpfer EP“ platziert sich in diesem Kontext bewusst gegensätzlich unter winterlicher Flockendecke und mit sonnigem Optimismus im Herzen. Denn obwohl das Duo beizeiten von innerer Zerrissenheit, den eigenen wie fremden Erwartungshaltungen und Träumereien die Orientierung zu verlieren scheint, sind sich Leila und Camufingo stets im Klaren: der Weg ist das Ziel. Denn nur wer stehenbleibt, hat aufgegeben.

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