Eine Brise Lovejoy: Anderson .Paak @ splash! 19
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Eine Brise Lovejoy: Anderson .Paak @ splash! 19

Eine Brise Lovejoy: Anderson .Paak @ splash! 19

Anderson .Paak hat das Jahr 2016 und sämtliche Jahreslisten (Platz #3 bei uns) mit seinem Album „Malibu“ dominiert, wie kaum ein anderer Künstler. Wie es sich für die coolen Kids gehört, musste der R&B-Heilsbringer und Soul-Sympath natürlich auch in Ferropolis vorbeischauen, wo er eine Show ablieferte, die mindestens als einer der besten splash!-Auftritte 2016 in Erinnerung bleiben wird. Love.

Geht das noch als Nerd-Wissen durch oder ist das jetzt HipHop-Allgemeinbildung? – Bevor Breezy Lovejoy mit seiner Omnipräsenz auf Dr.Dres vielbeachtetem Comeback-Album „Compton“ und dem anschließenden Senkrechtstart im Albumformat „Malibu“ das letzten Jahr als Musiksnob-Liebling von der Pitchfork-Redaktion bis zur Pirmasenser Rundschau abschloss, debütierte er 2012 mit dem Album „O.B.E. Vol. 1“ , das rund zwei Jahre später tatsächlich auf der Berliner Indie-Instanz Jakarta Records auch eine Vinyl-Veröffentlichung bekam. Indie is the new major und so. Man merke: Alles beginnt im Kleinen.

Doch als Anderson .Paak im letzten Jahr erstmalig die Hauptbühne beim splash!19 beehrte, standen die Zeichen allerdings längst auf Superstar. Sein organisches Soul-Statement „Malibu“, das den rebellischen Geist der Wattsatx-Ära mit geschmeidigen Bedroom-Tales kombinierte, dominierte seit Monaten die Playlists der Early Adopter und wuchs von Quartal zu Quartal immer mehr zu etwas, das man künftig als R&B-Klassiker bezeichnen könnte. Entsprechend großspurig trat der sympathische Strahlemann mit seiner Band The Free Nationals an diesem sonnigen Nachmittage in der Stadt aus Eisen auf. Ein emotionales Statement für Sunshine-Soul und eine hingebungsvolle Performance, die manchen Headliner in den Schatten stellen würde. Ganz so, wie er es selbst einst auf „Come Down“ beschrieb: „You might never ever come down/It took too long to get this high off the ground“. Ein echter splash!-Moment und vermutlich eine der letzten Gelegenheiten, diesen Weltstar in the making noch einmal so intim zu erleben. Außerdem performte der charismatische Rapper/Sänger/Multiinstrumentalist einen bis dato unveröffentlichen Song namens „Bubblin“ – Weltpremieren-, aber mindestens Deutschland-Premieren-Alarm! Und wo? Genau, auf dem splash! 19.

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