Soundcloud Treasures: #girlboss

von am

„Who run the world? Girls!“ – Ja, Queen B, die Queen aller Queens behält immer recht. Und weil wir glauben, dass viel zu viele Femal-Rappers übersehen werden und wir nie genug von mächtiger Girl-Power bekommen, steht unsere heute Soundcloud-Liste für all die talentierten Frauen da draußen. Von 808-lastigen Beats über Grime und verträumten Neo-Soul bis hin zu Spoken Word und Poesie – Nina Nagele serviert euch Schätze von den #girlbosses, die ihr kennen müsst: mit Perico Princess, Latasha Alcindor, Zilo, Paigey Cakey und Chynna. Genießt und vergesst nicht, wer diese Welt rennt.

01

Soundcloud Classic: Perico Princess – Gucci Comin‘ Home

Perico Princess aka BiA ist unsere Soulmate! Wer die Heimkehr von Big Guwop besingt, sichert sich direkt einen Platz in unseren Herzen. Gesignt ist die Bostoner Prinzessin mit puerto-ricanischen und italienischen Wurzeln bei Pharrells Label i Am Other. Zurecht, denn ihre südländischen Einflüsse vermischt sie mit trappigen Beats, straight-forward Bars und sanftem Sing-Sang. Bei Perico Princess bekommt man also das gesamte Paket.

02

Latasha Alcindor – Fingerscrossed (prod. by Ircasim)

Zuhause in Flatbush, Brooklyn, wandert Latasha mit ihrer entgrenzten Kunst zwischen den Welten des experimentellen und klassischen HipHop umher. Zwischen Rap und Poesie finden Politik, soziale Thematiken und kulturelle Erfahrungen in ihrer Musik genügend Spielraum, dazu ist ihr Spoken-Word-Hintergrund in den Texten immer noch mehr als präsent. Mit genialen Wortspielen und bedachtem Storytelling windet sich die New Yorkerin aus jeglichen Schubladen heraus und steht als Künstlerin zwischen all den aktuellen Hypes – „For the weirdos who grew up in the hood.“

03

Zilo – Know That I Want You

„I make music & other artsy stuff“ – Zilo aus London ist eine Allround-Künstlerin. Neben ihrem verträumten Neo-Soul und ihren harmonischen R&B-Tunes gestaltet sie auch ihre eigenen Artworks. Mit ihrem unverkennbaren Flow verwandelt sie sowohl klassische HipHop-Instrumentals, als auch experimentelle Soul-Konstrukte in ihre ganz eigene Welle, die hoffentlich bald über den Ärmelkanal auf uns zurollt.

04

Paigey Cakey – Boogie

Ok, wir haben es in der heutigen Kolumne auf Multi-Talente abgesehen: auch Paigey Cake kann nämlich irgendwie alles. Neben ihrer Karriere als Rap-Göttin ist sie nämlich auch noch Sängerin und Schauspielerin. Mittlerweile ist es schon vier Jahre her seitdem sie ihr erstes Mixtape „The First Page“ releast hat. Vier Mixtapes später ist die Hackney-based Rapperin auf dem besten Weg, das internationale Biz zu entern.

05

Chynna – PAF [prod. Stoney Deluxe]

Mit 14 Jahren begann sie professionell zu modeln, mit 15 Jahren schrieb sie dann A$AP Yams auf Twitter wegen eines Praktikums an – und kurz darauf hing sie mit dem A$AP Mob rum und schrieb ihre eigenen Rhymes. Seitdem vereint sie melodische Flows mit Gucci-Mane-Referenzen und brodelnden, atmosphärischen Beats, a la Clams Casino. Also, alles gucci bei Chynna.