Soundcloud Treasures: Post-Weekend-Treatment

von am

Das Wochenende steckt uns immer noch tief in den Knochen. Wir sehnen uns nach Schlaf und fettigem Essen, um unseren immer noch präsenten Kater etwas zu zähmen. Doch es hilft nichts – Studium, Arbeit und andere Ernsthaftigkeiten zerren uns aus unseren geliebten Betten und treiben uns hinaus in das weniger frühlingshafte Wetter (trotz Frühlingsbeginn). Als Trost liefert Nina Nagele in ihren heutigen Soundcloud Treasures das benötigte Post-Drunk-Treatment mit souligen Beats und Laid-Back-Vibes von 11:11, Kirby Forest, Jamie Isaac, Kodyak und Slim Guerilla. Wir hoffen, es hilft!

01

Soundcloud Classic: 11:11 – Henny & Gin

11:11 will, dass wir uns was wünschen und erfüllt uns sogleich unsere Träume. Denn auch wenn Drake mit seinem gerade releasten „More Life“ Toronto und den Rest der Musik-Welt eingenommen hat, haben wir viel mehr Bock auf verschmusten R&B von 11:11. Zwar liegt das letzte Release des Kanadiers schon ein paar Monate zurück und wir wollen gerade noch nicht wieder an den Drinks sippen – aber „Henny & Gin“ ist immer noch unsere Post-Kater-Hymne.

02

Kirby Forest – Real

Kirby Forest ist 19, aus London und auf dem besten Weg, unser neuer bester Freund zu werden. Mit nur vier Songs auf seinem Cloud-Channel hat er sich bereits in unseren Ohren festgesetzt und schickt sich nicht an, so schnell zu verschwinden. Wieso? Weil wir von seinem gechillten Feel-Good-Rap mit souligem Piano und leichtem 90s-Flair nicht genug bekommen.

03

Jamie Isaac – Find The Words (ft. Salomon Faye)

Allan Kingdom, Wiki, Denzel Curry und Rejjie Snow – Namen, die sich schon ein Feature vom überaus talentierten Sänger Jamie Isaac gesichert haben. Der Londoner selbst befindet sich irgendwo zwischen Alternative, Folk und Jazz – vergleichbar mit King Krule, dann aber doch wieder unvergleichlich und individuell. Auch wenn man Jamie zwischen all den Rap-Features und jazzigen Bläsern nicht wirklich einordnen kann, sollte man sich auf Genre-Grenzen zerschmetternde Zukunftspläne gefasst machen.

04

Kodyak – somewhere\between

Ja, wir gestehen: TeamSesh ist unsere heimliche Liebe, an die wir Nachts unter der Decke kitschige Briefe schreiben. Dieses mal geht der Liebesbrief an Kodyak. Die verträumt-atmosphärischen Beats voller klirrender Hi-Hats, wunderschöner Glockenspiele und zurückhaltender Gitarren- und Piano-Samples kommen ganz ohne düsteren TeamSesh-Beigeschmack, aber dafür umso mehr mit wohltuender Melancholie. Kodyak, wir brauchen dich! In ewiger Liebe, deine heimlichen Verehrer.

05

Slim Guerilla – The Way She Move (Prod.Genshin)

Wir wissen weder, wer Slim Guerilla ist, noch können wir euch sagen, was für Musik er macht (investigativer Journalismus, dies das). Er steht wohl in Verbindung mit dem Raider Klan, kommt aus Houston und lässt sich im weitesten unter dem Hashtag #Phonk einordnen. Irgendwo zwischen chopped & screwed 90s-Vibes, jazzigen Saxophon-Samples und straight forward Xannie-Rap klingt Slim Guerilla ziemlich dope – das reicht vollkommen, auch ohne passenden Begriff oder viel Background.