#MONEYBOYLEAKS – Money Boys Magisterarbeit aufgetaucht!

moneyboy-amx-14

In einer deutschlandweiten Kooperation sind Noisey, redbull.com/music und das splash! Mag im Zuge einer investigativen Recherche auf die Abschlussarbeit von Money Boy gestoßen. Die Arbeit identifiziert den Boy als gebildeten Mann mit Hochschulabschluss und sein Handwerk beherrschenden Wissenschaftler.

In der Serie #MoneyBoyLeaks nähern wir uns dem wohl bizarrsten wie konsequentesten Rap-Phänomen der letzten Jahre. Alle Artikel dazu findet ihr bei noisey.com, redbull.com/music und natürlich bei uns.

Fans und Hater wussten es eigentlich schon lange: M.Beezy ist 1 gebildeter Boy am be-en. Dass der Wiener Swag-Rapper tatsächlich einen Uni-Abschluss in Kommunikationswissenschaften, genauer gesagt einen Magister philosophiae, vorweisen kann, lässt sich bereits seit geraumer Zeit auf Wikipedia nachlesen. Nun liegt uns besagte Magisterarbeit vor – und diese lässt eine Reihe von Rückschlüssen zu.

Zum einen: Die lange Zeit kursierende Verschwörungstheorie, nach der Money Boy nichts weiter als ein kurioses Forschungsprojekt zur Gewinnung kommunikationswissenschaftlicher Erkenntnisse rund um Social-Media-Phänomene sei, lässt sich nicht halten. Seine Arbeit mit dem Titel „Gangsta-Rap in Deutschland – Die Rezeption aggressiver und sexistischer Songtexte und deren Effekte auf jugendliche Hörer“ gibt schlicht nichts her, was für seinen Aufstieg zum gleichzeitig langlebigsten und umstrittensten Phänomen im deutschsprachigen Internet hätte nützlich sein können.

Zum anderen: Wenn der Boy unverblümt über Sex, Gewalt und Drogen rappt, dann kann er das reinen Gewissens und mit der selbst gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnis im Hinterkopf tun, dass er damit Jugendlichen nicht besonders schwerwiegend schadet – das ist nämlich ein Fazit seiner Arbeit.

Und zu guter Letzt beweist Money Boys Magisterarbeit, dass der Boy zwar in der Booth gerne mal stupid gettet, das aber mit voller künstlerischer Absicht tut. Rechtschreibung, Wortwahl, Argumentation – alles auf wissenschaftlichem Niveau. Und natürlich weit über dem, was der durchschnittliche Rap-Straßenabiturient in seinen schriftlichen Wortmeldungen demonstriert.

Wir haben den Boy natürlich auch dazu befragt, wie das damals als Student so war – das komplette Interview könnt ihr am kommenden Mittwoch lesen.