Doubtboy & Tightill: „Wir haben beide kein Problem damit, auch mal über uns zu lachen.“ // Interview

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Doubtboy & Tightill sorgten mit ihrem Debütmixtape „RnB-Anarchie“ diesen Sommer für audiovisuelle Sonnenstrahlen, als uns in Berlin das Wasser buchstäblich bis zu den Knien ging. Mit ihrem ungewöhnlichen Sound-Ansatz und emotionalen Texten über Liebe und die damit einhergehenden Enttäuschungen, eroberten sie im Sturm die Herzen des Deutschrap-Kosmos. Unser Autor Alex Metz hat die beiden Bremer in ihrer Heimatstadt getroffen und mit ihnen über Sisquo & Nate Dogg, Grenzenlosigkeit und den Entstehungsprozess zu „RnB Anarchie“ geschnackt.

Foto: Kate Mons

Foto: Kate Mons

Für alle Leute, die euch vermessenerweise noch nicht kennen, würdet euch kurz vorstellt?

Doubtboy: Mein Name ist Doubtboy, Doobie, a.k.a. der Rainboy, a.k.a. Pott-Money 1,99 – und so weiter.

Tightill: Ich bin Tightill, a.k.a. Tigh-Till. Eigentlich heiße ich Tighh-Till, aber alle…ALLE…die ich treffe sagen immer Tight-Ill, aber ich glaube ich heiße Tigh-Till, zumindest hab ich mir das ausgesucht. Aber das ist schon okay.

Ihr kommt beide hier aus Bremen? Born and raised?

Tightill: Ich bin hier geboren. Viertel, 203, since birth!

Doubtboy: Jo, ich komm ursprünglich aus dem Umland, aus Martfeld, Bruchhausen-Vilsen, die Ecke. Da gibts noch Bushaltestellen aus Backstein.

Wurde da dann auch klassisch rap-ästhetisch gechillt?

Doubtboy: Ja, auf jeden Fall. (lacht).

Genug Lovesongs fürs Erste.

Tightill

Am 21. August kam mit „RnB Anarchie“ euer Erstlingswerk raus. Wie lange kennt ihr euch überhaupt schon?

Doubtboy: Wir kennen uns schon länger, mehr so vom Sehen. Aber angefangen Mucke zu machen haben wir erst Anfang des Jahres.

Tightill: Genau und alle Tracks, die wir gemacht haben, waren für „RnB Anarchie“. Wir kennen uns schon eine Ewigkeit, aber nie so gut. Ich war lange weg aus Bremen, hab bis Anfang des Jahres noch in Berlin gewohnt. Aber seitdem wir angefangen haben zusammen Mucke zu machen, haben wir uns ineinander verknallt.

Wie kam schlussendlich der Kontakt zustande? Wie habt ihr entschieden, zusammen Musik zu machen?

Doubtboy: Wir kannten uns ja schon ewig. Das kam dann übers Umfeld irgendwie. Wir hatten ähnliche Interessen, deswegen relativ deckungsgleiche Freundeskreise, Skate-Kumpels und so.

Tightill: Ich hab dann seinen Auftritt auf der Breminale gesehen und war mega begeistert. Zurück in Berlin wollte ich dann auch direkt mit ihm einen Track aufnehmen. Direkt unser erster Track war dann „PSST Sag Jetzt Nix“ und da war uns beiden sofort klar, wir verstehen uns. Da war dann klar, dass wir mehr machen müssen.

Das ist schon sehr krass. Ich hatte vorher noch nicht viel von euch gehört, aber euer Tape klingt absolut organisch, so als würdet ihr euch schon ewig kennen.

Tightill: Vermutlich, weil wir aus einer ähnlichen Ecke kommen. Skaten, Graffiti und so. Er kam dann ja auch als Teenie schon ins Viertel, wir haben also ’ne ähnliche Schule durchlaufen. Ich fand es halt selbst krass, dass man sich mehr oder weniger auf Anhieb so mega versteht, obwohl man sich bisher nur vom Sehen kennt.

Habt ihr direkt beim ersten Song schon gemerkt, dass ihr was Größeres machen wollt?

Doubtboy: Nee, das war erst nach drei Tracks so – so, dass man wirklich ins Auge gefasst hat, was Größeres zu machen. Beim ersten Besuch haben wir zwei Tracks gemacht. Ich bin halt nicht so oft in Berlin.

Tightill: Er ist dann immer extra gekommen wegen „RnB Anarchie“. In einer Woche haben wir dann das Meiste aufgenommen. Das war echt verdammt fix – der ganze Prozess mit Video und Mischen. In Bremen haben wir dann auch noch was aufgenommen, aber das ging relativ schnell. Die Tracks haben uns direkt gut gefallen und dann wussten wir, dass wir da mehr draus machen müssen.

Ihr habt viel mit dem Berliner Produzenten Kopfklang zusammengearbeitet, kanntest du den noch aus Berlin?

Tightill: Ja, die Producer waren hauptsächlich meine Sache. Ich kenne viele davon schon länger. Ich hab eh total viele Ordner und sag den Producern dann „Eh, vielleicht passiert da in drei Jahren mal was damit“ und genau so ist es dann auch gewesen. Ich hab ein paar Sachen von Kopfklang einfach da gehabt und dann war es einfach so “ So! Jetzt!“. Skaarup ist ein guter Freund von mir aus New York, von dem ist auch ein Beat. Alle Producer sind eigentlich Freunde von uns.

Wie lief die Beatauswahl dann ab?

Tightill: Wir haben die zusammen gepickt. Wir haben uns durch meine Ordner gehört und wir beide hatten so jeweils unsere Favoriten. Viele von den Beats hatte ich auch schon zu oft gehört, dann kam Doubtboy und meinte „Lass uns doch das und darauf machen“ und hatte generell nochmal einen neuen Blick darauf.

Die Texte sind auch ernst, wir haben halt nur beide kein Problem damit, auch mal über uns zu lachen. Aber das ist alles ziemlich nah am Leben.

Tightill

Hattet ihr ein grobes Konzept für das Mixtape?

Doubtboy: Der erste Track war halt direkt RnB und wir waren beide der Meinung, wir sollten auf jeden Fall weiter RnB machen. Dann haben wir sauviele Lovesongs gemacht. Am Ende war’s dann aber doch nicht mehr so RnB-mäßig. Eigentlich gar nicht mehr.

Tightill: Naja…

Doubtboy: Aber generell Lovesong-mäßig.

Tightill: Zum Schluss konnten wir auch keine mehr Lovesongs mehr hören. Genug Lovesongs fürs Erste (lacht). Es sollte RnB werden – wir beide so „lass RnB machen“. Ist dann halt doch nochmal etwas anders geworden, so wie das meistens ist.

Jedem fallen direkt ein paar Einflüsse ein, wenn man euer Tape hört. Was würdet ihr selbst sagen, was hat euch stilistisch beeinflusst?

Doubtboy: Eigentlich alles, was grad so um die Ecke kommt. Also zu der Zeit natürlich viel RnB und Neue Deutsche Welle. Aber auch viel anderer Scheiß.

Tightill: Wir hatten auch konkret vor Neue Deutsche Welle zu machen. Aber das war eigentlich ein anderes Projekt. Das hat sich dann ein bisschen ineinander gemorpht.

Doubtboy: Wir haben gestern erst einen Herbert Grönemeyer-mäßigen Song gemacht, bzw. eine Herbert Grönemeyer-mäßige Hook aufgenommen.

Tightill: Meine Mutter meinte dann auch direkt „Guck mal, den Doubtboy kann man so gut verstehen. Wieso machst du das nicht auch so?“ Aber das lag dann daran, dass er gerade die Herbert Grönemeyer-Hook gemacht hat (lacht).

Doubtboy: Es ist auch oft so, dass man eine Melodie hört und direkt eine Idee hat, was man darauf machen könnte. Dann macht man das, hört sich das an und es erinnert einen an irgendwas. „Das ist voll Herbert Grönemeyer“, dabei war’s ursprünglich gar nicht so geplant. Außer bei „Sneaker“, da wollte ich ganz bewusst in Richtung Falco gehen.

Tightill: Du hast auch immer so krasse Melodien drauf, ich feier das immer sehr. Zuletzt hatte ich auch das „Ohé“ (singen „Ohé“), aber meistens hat Doubtboy die krasseren Melodie-Ideen. Bei „Sk8er Boys“ haben wir gewollt RnB-Artists kopiert – der Erste ist Sisquo, dann gibts Nate Dogg, dann noch Chamillionaire. Wer noch?

Doubtboy: „Cause I’m just a teenage dirtbag, baby“ (singt).

Tightill: Ja, das ist ein bisschen aus dem Ruder gelaufen (lacht).

Wenn man eure jeweiligen Soundcloud-Discographien durchstöbert, fällt einem ins Auge, dass ihr zwar Schnittmengen habt, aber das euer Sound durchaus sehr unterschiedlich ist. War es schwer, Kompromisse zu finden?

Doubtboy: Nee, überhaupt nicht. Wir haben zwar beide auf unterschiedliche Sachen Bock, aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

Tightill: Das neue Zeug wird zum Beispiel etwas trappiger. Ich mache eigentlich immer das, was ich grade höre. Und ich höre halt unglaublich viel verschiedene Scheiße. Zum Beispiel auch mal Baile Funk. Die is zwar ziemlich untergegangen, aber ich hab auch mal eine Baile Funk-EP gemacht. Das ist dann nur für mich – ich stand zu der Zeit voll auf Baile Funk und dann mach ich das halt auch, ich leg mich da nicht fest. Und bei Doubtboy ist das ähnlich. Auch deswegen hatte ich sofort das Gefühl, dass wir uns mega gut verstehen. Weil es eben gar kein Problem war, sich auf irgendwas zu einigen.

Doubtboy: Aber wie war das denn mit anderen Leuten?

Tightill: Die meisten Leute machen nur einen Sound, die wollen dann auch nur diesen einen Sound machen. Die hätten keinen Bock, einen Baile Funk-Track zu machen (lacht). Deswegen aber auch das „Anarchie“ in „RnB Anarchie“. Einfach frei, man legt sich auf nix fest.

Die Thematik ist stark auf Liebe in all ihren Facetten fokussiert. War das ein bewusstes Konzept?

Tightill: Ja, RnB ist ja immer mit viel Liebe. Aber dass auch enttäuschte Liebe mit reinkommt, war kein fester Plan. Irgendwann kamen wir an einen Punkt, wo wir beide sagten „wir haben hier nur die saden Tracks, wir müssen für das Album auch mal ein paar fröhliche Tracks machen“.

Doubtboy: Irgendwas Aufmunterndes.

Tightill: „Nur eine Frage“ zum Beispiel und „Blüten zählen“. Die gehen mehr in Richtung schöne Sachen und so.

Das ist ja mega Theater, was wir mit der Musik machen.

Doubtboy

Wie autobiographisch sind die Songs?

Tightill: Schon sehr autobiographisch.

Doubtboy: Da kommt man ja nicht drumherum. Vor kurzem haben wir noch einen sehr realen Track gemacht.

Tightill: Ja, verdammt real. Es geht darum, dass man einen Kater hat und sich ganz schlecht fühlt – weil man scheiße gebaut hat und so. „Das ist nicht normal“ heißt der. Das ist mit Sicherheit der autobiographischste Song, den wir beide bisher geschrieben haben (lacht).

Tightill, du hast früher hauptsächlich auf Englisch gerappt, wie kam es dazu?

Tightill: Ich hab früher viel mit meinem alten Brudi Rufio gemacht, er ist Produzent und hat auch was für „RnB Anarchie“ gemacht. Rufio ist aus Rom, da haben wir natürlich immer englisch miteinander geschnackt. Und dann war es klar, dass ich auch auf Englisch rappe – das hab ich mir gar nicht bewusst überlegt. Und irgendwann war es dann schwierig, was auf Deutsch zu machen, weil ich mich so daran gewöhnt hab. Dabei hat mir Doubtboy auf jeden Fall auch krass geholfen. Auch, weil er so einen freien Geist für sowas hat. Da hab ich dann gemerkt „okay, krass, das kann man also auch Deutsch so machen“.

Es war dann schon eine bewusste Entscheidung, auf dem Mixtape auf Deutsch zu rappen?

Tightill: Ja, da wollte ich mit Doubtboy auf jeden Fall auf Deutsch rappen. Aber ich halte mir das weiter offen. Das ist wie mit den Genres. Mit Malik, einem englisch-sprachigen Sänger, der auch sehr krass ist und bald sein Mixtape rausbringt, hab ich auch vor kurzem wieder was auf Englisch gemacht.

Doubtboy, du bist auch im Theater und als Performance-Künstler unterwegs. Wie ordnet sich die Musik da ein? Ist die Musik einfach eine weitere Facette, die du künstlerisch auslebst?

Doubtboy: Darüber hab ich mir bisher noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, denn das waren für mich immer seperate Sachen. Ich hab mit 14 angefangen Mucke zu machen. Gemalt hat man auch immer. Theater hat dann auch irgendwann angefangen. Und die wollten immer, dass ich rappe, aber ich war dann eher „Alda, nee, das soll kein scheiß Jugendtheater werden hier“. Ich hatte viel mehr Bock richtig zu spielen. Durch die Musik hab ich Theater und Malen auch ein wenig vernachlässigt in letzter Zeit. Naja, aber die Sachen sind schon ähnlich. Das ist ja mega Theater, was wir mit der Musik machen.

Tightill: Dazu kommt ja auch, dass die Bedeutung von Videos heutzutage viel wichtiger ist. Früher hat man nur Videos gemacht, wenn man auf MTV lief oder so, heute macht jeder Heiopei (Anm d. Red. rheinische Umgangssprache für (liebenswerter) Blödmann) ein Musikvideo und das find ich auch cool, aber eigentlich macht inzwischen jeder Rapper eine Gesamtperformance im Endeffekt.

Hat euch deine Erfahrung vom Theater bei euren Musikvideos geholfen?

Doubtboy: Naja, man ist dann schon wie im Modus. Da macht es klick und der Kopf ist ganz woanders. Aber das ist beim Aufnehmen genauso, wenn man den Track richtig fühlt.

Eure Videos haben insgesamt eine sehr einheitliche Ästhetik, das wirkt, auch im Zusammenhang mit der Musik, alles sehr stimmig.

Tightill: Echt? Alda, das ist gut zu hören! Echt, das ist echt cool zu hören!

Doubtboy: Ja, das ist echt ne verdammt schöne Aussage. Weil wir machen immer unterschiedlichen Scheiß und sind dann jedes Mal so „Ja, nee, kann man eigentlich nicht machen, oder?“.

Tightill: Das ist uns gar nicht so bewusst. Aber vermutlich kommt man da gar nicht drumherum, weil wir einfach wir sind – da ist einfach viel Echtes dabei. Auch wenn wir jetzt ein Übertreibervideo mit Cadillac und einem Girl und so Sachen machen, dann wird das trotzdem lustig. Wir können noch so doll probieren, ein besonders krasses Video zu machen, im Endeffekt wird’s dann doch irgendwie lustig. Scheiß drauf. Wir haben’s ernsthaft probiert.

Der Unterschied zwischen euch und anderen „lustigen“ Rappern ist für mich der Eindruck, dass ihr zwar euch selbst nicht immer ernst nehmt, aber dafür die Musik immer ernst genommen wird. Wie ernst nehmt ihr die Musik?

Tightill: Das freut uns. Wir nehmen die Musik schon sehr ernst. Das ist immerhin das, was wir jeden Tag machen.Es macht ja keinen Sinn sich den ganzen Tag mit etwas zu beschäftigen, das man eigentlich scheiße findet. Es geht in dem Ding sehr viel um die Feelings und das was man sieht. Es geht nicht nur um die Skills, wie du rappst, sondern auch wie man sich dabei gibt, das gesamte Ding halt. Und wir nehmen das schon ziemlich ernst. Die Texte sind auch ernst, wir haben halt nur beide kein Problem damit, auch mal über uns zu lachen. Aber das ist alles ziemlich nah am Leben.

Wir können noch so doll probieren, ein besonders krasses Video zu machen, im Endeffekt wird’s dann doch irgendwie lustig. Scheiß drauf. Wir haben’s ernsthaft probiert.

Tightill

In meiner Wahrnehmung war Bremen immer ein hartes Pflaster für Rap, egal ob für Partys oder auch generell für die Rap-Szene. Alles tendiert eher Richtung Techno und elektronischer Musik. Wie ist da euer Empfinden?

Doubtboy: Da muss ich ein wenig widersprechen. Es gibt schon viele Jüngere, es gibt schon eine Szene. Die ist zwar überschaubar, aber es gibt sie. Zum Beispiel die 219 Click aus Walle..

Tightill: … und Dramadigs auf jeden Fall auch, das sind auch Homies von uns. Die machen zwar mehr BoomBap, aber die sind auch sehr gut. Und 2Malle nicht zu vergessen. Also, es gibt schon ein paar nennenswerte Leute. Partymäßig geht inzwischen leider nicht mehr viel, das stimmt. Es gab früher noch das Römer – ein Club, der auch Leute wie GPC, Yung Hurn und Haiyti und so rangeholt hat. Die haben den Laden leider aufgegeben, das ist echt verdammt traurig, das war nämlich für uns auch eine Base. Ah, Flo Mega nicht zu vergessen. Der ist zwar jetzt Soulsänger, hat aber damals auch viel Dancehall und sowas gemacht. Mit dem haben wir auch letztens gechillt – der meinte nur „Love it, LOVE IT“.Das hat mich auf jeden Fall stolz gemacht. Aber es stimmt schon, das meiste ist mehr regional, es geht wenig über die Stadtgrenzen hinaus.

Apropos, wie sieht es mit Konzerten und Auftritten bei euch aus?

Tightill: Wir haben eine kleine Tour im Oktober. Wir sind zum Beispiel in Zürich, aber auch in einigen deutschen Städten unterwegs. Da geht auf jeden Fall viel, so verplant waren meine Wochenenden noch nie.

Was steht ansonsten demnächst noch an, was Releases, Songs oder Videos angeht?

Doubtboy: Die EP auf jeden Fall!

Tightill: Ja, die EP. Vier Tracks sind schon fertig. Das geht dann auch mehr in die Trap-Richtung, nur nicht unbedingt thematisch (lacht). Das wird wieder genauso frei, aber die Beats sind diesmal eher trappy. Auch gar nicht bewusst, ist mir nur irgendwann aufgefallen. Da sind dann natürlich auch Videos geplant. Zwei sind in der Mache, aber noch nicht gedreht. Ansonsten wird’s „RnB-Anarchie“ auch auf Platte geben, da kommt eine Vinyl-Fassung raus und Tapes sind auch in der Mache.