5 On It: Fünf Funfacts über Dillon Cooper zur Tour

Spätestens seit „Ackan“ von Sido ist Dillon Cooper auch für den schländlichen Rap-Teil von HipHop-Hausen eine Benchmark. Mit seinen zwei Mixtapes und dem anstehenden Album „Uncharted“ hat sich der Brookylner dank slickem Lyircism, flexibler Delivery, aber vor allem dem musikalischen Balanceakt aus Boom-Bap-Tradition und Zeitgeist-Moderne hüben wie drüben eine beachtliche Fanbase ergrindet. Dillon Cooper ist ein MC, wie man er dieser Tage selten geworden sind. Grund genug, der leidenschaftlichen Perfromance des 24-Jährigen auf seiner „Uncharted“-Tour in Deutschland einen Besuch abzustatten. Wir haben fünf Facts über ihn gesammelt.

01

Er war kein Skaterboy, er fuhr Inline-Skates

„Ich habe mit Rollerbalding angefangen, weil es etwas unpopulärer ist – it’s underground. Ab der vierten Klasse haben mein Freund Brain und ich an jedem Wochenende bei den Chelsea Piers geskatet – am Ende habe ich sogar den Unterricht geschwänzt dafür. Eines Sommers wurden meine Noten deswegen so schlecht, dass meine Mama mir verboten hat, inline zu skaten. Leider wurde der Skatepark an den Chelsea Piers am Ende dieses Sommers geschlossen und ich bin komplett ausgerastet, so nach dem Motto: ‚Fuck everybody!„‚

02

Er ist Rockfan

„Als ich noch sehr jung war, fragte mich meine Eltern, welches Instrument ich spielen wolle. Ich wollte Schlagzeug lernen, aber sie sagten: ‚Nein, du lernst jetzt Klavier!‘ – ich weiß nicht mal, warum sie überhaupt gefragt haben. Das habe ich ein paar Jahre gemacht, aber fand Gitarre-Spielen immer viel cooler. Mit sieben Jahren habe ich dann eine Halbakustische von Dean bekommen. Von da an habe ich mir alle Songs nach Gehör selbst beigebracht – „Back In Black“ von ACDC oder „Seven Nation Army“ von den White Stripes – richtiger Anfänger-Shit. Ich war ein richtiger Rockfan, das meine Freunde auch echt weird fanden. Aber immer, wenn sie etwas gehört hatten, fanden sie es cool. Sollte eines Tages ein Schwarzer aus dem armen Teil von Brooklyn zu mir kommen und sagen würde: ‚Ich habe mir ‚Cream‘ heruntergeladen, aber nicht vom Wu Tang Clan, sondern von Eric Clapton. Sehr geil – danke für den Tipp!‘, habe ich gute Arbeit geleistet“

03

Sein Stipendium an der Berklee College of Music bekam er (nicht direkt) von Jay Z

„Ehrlich gesagt, wusste ich nach Schule nicht, was ich tun wollte. Ich wollte Musik machen, aber hatte keine Ahnung, wie ich das anstelle. Meine Mama hat mich dann gedrängt, zur Schule zu gehen und so bin ich ans College nach Boston gegangen. Dafür habe ich ein Teil-Stipendium von der Shawn Carter Foundation erhalten, das Stipendienprogramm von Jay Z. In gewisser Weise hat mir Jay Z also meinen Studienplatz verschafft. (lacht)“

04

Er ist (k)ein waschechtes 90s-Kid

„Ich habe mich erst mit zunehmenden Alter näher mit Rap beschäftigt. In der zehnten Klasse lernte ich die Musik von Big L über einen Kumpel kennen – von da ab, habe ich viel über LimeWire recherchiert. Ich bin aber kein Geek, es war einfach neue, andere Musik, die ich ab und zu gehört habe. Es ist lustig, wenn Leute über mich sagen, ich sei auf dem 90s Shit, denn das ist nichts, was ich unbedingt erreichen will, auch, wenn es natürlich cool ist, wenn ältere Heads zu mir kommen und mir sagen, dass es ihnen dieses Feeling gibt. Ich liebe den 90s-Vibe, das lässt sich aber nicht rekonstruieren. Du kannst nur über das, was heute passiert, sprechen.“

05

Er kommt auf Deutschland-Tour

Ende Januar wird der sympathische Musik-Absolvent für eine Reihe von Konzerten auch die Bundesrappublik zerlegen. Die Dates im Überblick:

29.01 – Crux, München

31.01. – Circus Maximus, Koblenz

01.02 – Bi Nuu, Berlin

02.02 – Mephisto, Hannover

03.02 – Nochtwache, Hamburg

04.02 – Frankfurt, Zoom

Wer nun Lust bekommen hat, Dillon Cooper bei einem seiner sechs Deutschland-Termin live zu erleben, kann an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Schreibt einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Dillon Cooper 2017“ unter der Angabe des vollen Namens sowie der Wunschstadt an win@splash-mag.de und gewinnt mit etwas Glück 1×2 Tickets. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.