Release-Massaker: Stormzy, Future, Oddisee u.v.m. mit neuen Alben

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Der Freitag rettet die Musikwoche – vor allem, wenn er so viele herausragende Releases zu bieten hat, wie heute: Stormzys lang ersehntes „Gang Signs & Prayer“ ist endlich draußen, Oddisee schlägt kräftig Wellen mit seinem Album „The Iceberg“, Future droppt mit „Hndrxx“ das zweite Album innerhalb einer Woche, Thundercat ist „Drunk“ und Nav feiert mit seinem ersten gleichnamigen Mixtape offiziell seinen Einstand. Also genügend Material für’s Wochenende. Cheers.

01

Stormzy – Gang Signs & Prayer

Endlich ist es soweit! Stormzy segnet uns mit seinem Debütalbum „Gang Signs & Prayer“. Es ist weniger grimey, aber genauso brutal und genial wie erwartet. Egal ob real Grime oder wunderschöne Gospel-Tracks – der Londoner tobt sich auf seinem Erstling aus. Und ja, Stiff Chocolate kann auch singen: „Blinden By Your Grace Pt. 1“ & „Blinden By Your Grace Pt. 2“ lassen den sonst so roughen Rudeboy in einem engelsgleichen Licht erstrahlen.

02

Future – Hndrxx

Ein Album pro Jahr? Schwachsinn! Future droppt zwei Alben innerhalb einer Woche. Nachdem „Future“ aber nicht so richtig spannend klang, haben wir uns von „Hndrxx“ gar nicht viel erwartet. Doch wir haben uns getäuscht. Das frische Release glänzt mit ganz viel Attitüde und Features von The Weeknd und Rihanna.

03

Oddisee – The Iceberg

Anstatt dem Eisberg auszuweichen sollte man sich direkt auf ihn zu stürzen. Zumindest bei „The Iceberg“ von Oddisee birgt das keine Gefahren, sondern nur tiefgründiges Lyricist-Talent und einen Aufbruch jeglicher Genre-Grenzen. Mit voller Wucht prallt der DMV-Native auf Individualität, Identität, Politik, Religion und thematisiert eigentlich so ziemlich alles, was viel öfter thematisiert und im Mittelpunkt stehen sollte. Features gibt’s von Toine und Oliver St. Louis.

04

Thundercat – Drunk

Wenn ein Rausch nur immer so schön wäre wie Thundercats „Drunk“, wären wir 24/7 besoffen. Der Gott am Bass schnappte sich für sein drittes Studioalbum Kendrick Lamar, Wiz Khalifa, Pharrell, Michael McDonald und Kenny Loggins und füllt uns mit einer gehörigen Portion Wein, äh, Soul, Jazz und R&B ab. Weniger Alkoholgehalt, aber genau so schön besäuselnd.

05

Nav – Nav

Wer nicht vollkommen blind durch die HipHop-Welt spaziert, dürfte schon das ein oder andere mal über Nav gestolpert sein. Auf Travis $cotts „Beibs In The Trap“ und Bellys „Re Up“ bewies er schon, dass er massig Talent mitbringt – doch eigentlich muss sich Nav nicht auf irgendwelche Gastauftritte beschränken. Mit seinem ersten Mixtape „Nav“ beweist er, dass er auch ganz gut alleine klar kommt. Sogar die Beats (bis auf Metro Boomins „Up“) kommen alle vom XO-Affiliate selbst. Als einziger Gast gibt sich The Weeknd die Ehre.